CO3 übernimmt Kinver: Nicht nur sehen, wo die Lkw sind, sondern wo die Kosten anfallen

Berlin und Oslo, 4. November 2026. Die CO3 Technologies GmbH hat 100 % der Kinver AS übernommen. Das norwegische Softwareunternehmen verwandelt Frachtdaten in Kosten-, Service-Level- und Emissionsanalysen. Produkte und Team von Kinver werden Teil der CO3-Plattform. Lars Fredrik Eriksen, Gründer und CEO von Kinver, wechselt als VP Commercial zu CO3.
Bisher hat CO3 seinen Kunden gezeigt, wo ihre Lkw sind. Mit Kinver zeigt CO3 ihnen auch, wo in ihrem Netzwerk die Kosten anfallen. Es ist der erste Zukauf von CO3 seit der Ausgründung aus sennder im Jahr 2025. Damit wird CO3 vom Anbieter von Standortbestimmung zur Datenplattform für Straßengüterverkehr und Bauwirtschaft.
Zwei Dimensionen der Frachtdaten, erstmals zusammengeführt
Der Straßengüterverkehr läuft auf zwei Datendimensionen, die meist separat betrachtet werden.
Die erste ist operativ: wo der Lkw ist, wann er ankommt, wie lange der Fahrer noch fahren darf, welche Temperatur im Trailer herrscht und was während der Fahrt passiert. Diese Seite hat CO3 aufgebaut. Die einheitliche API normalisiert Live-Daten von mehr als 350.000 Lkw, Trailern, Telematikgeräten und Kühlaggregaten in 35 Ländern, insgesamt über 215 Millionen einzigartige Datenpunkte pro Tag.
Die zweite ist finanziell: Vergabe an Subunternehmer, Service Levels und Preise. Also das, was vereinbart und was abgerechnet wurde. Diese Seite hat Kinver aufgebaut. Seine Produkte gleichen Frachtrechnungen mit vertraglich vereinbarten Preisen und Service Levels ab. Über Integrationen in 57 TMS- und ERP-Systeme weiß Kinver genau, was seinen Kunden in Rechnung gestellt und was ihnen zugesagt wurde.
Die kombinierte Plattform deckt jeden Datenpunkt einer Frachtsendung ab: mehr als 350.000 vernetzte Fahrzeuge, Trailer und Geräte und über 600 Drittanbieter-Integrationen in 35 Ländern.
Von Standortbestimmung zu finanzieller Kontrolle
Heute können Teams GPS-Position, ETA, gesetzliche Lenkzeiten, Temperatur und Fahrzeugstatus über ihr gesamtes Netzwerk lesen und darauf reagieren.
Mit Kinvers Daten lassen sich diese Echtzeit-Ereignisse nun automatisch mit jedem Service Level Agreement, jeder Rechnung und jedem Zuschlag abgleichen. Eine verspätete Ankunft ist dann nicht mehr nur ein ETA-Alarm. Sie wird zum Beleg gegenüber dem SLA und der Rechnung, die darauf folgt.
Langfristig erlaubt derselbe Kontext KI-Agenten, Ansprüche geltend zu machen, Rechnungen anzufechten, Kosten automatisch zurückzuholen und die besten operativen Entscheidungen für das Netzwerk zu treffen.
Stimmen der Gründer
„Jeder größere Betrieb ist nur so gut wie die Datengrundlage, auf der er Entscheidungen trifft. In den vergangenen Jahren haben wir das operative Fundament des Straßengüterverkehrs und der Bauwirtschaft aufgebaut: täglich 350.000 Fahrzeuge, Trailer und Geräte. Kinver ergänzt die andere Hälfte: was vereinbart und was abgerechnet wurde. Zusammen ist das die Datenplattform, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Statt Kunden nur zu zeigen, wo ihre Lkw sind, zeigen wir ihnen künftig, wo in ihrem Netzwerk die Kosten wirklich anfallen.“
Nicolaus Schefenacker, CEO von CO3
„Wir haben Kinver gegründet, um Verladern Gewissheit darüber zu geben, was sie für Fracht bezahlen. Die Grenze war immer der Nachweis: Prüfen kann man nur, was man belegen kann. CO3 liefert den Beleg, Live-Daten aus den Fahrzeugen selbst. Als Teil von CO3 können wir unsere Prüflogik auf ein deutlich größeres Datenfundament und einen größeren Kundenstamm skalieren.“
Lars Fredrik Eriksen, Gründer von Kinver, jetzt VP Commercial bei CO3

Über Kinver
Kinver wurde im April 2020 in Oslo gegründet und hilft Großverladern, ihre Frachtkosten zu verstehen und zu senken. Kinver Engine prüft Frachtausgaben, Preise und Service Levels gegen die Verträge. TerraTwin ist eine ISO-konforme und vom Smart Freight Centre akkreditierte API für Transportemissionen auf Sendungsebene. Kinver betreut mehr als 60 Enterprise-Kunden über 57 TMS- und ERP-Integrationen.
Über CO3
CO3 baut die Datenplattform für Straßengüterverkehr und Bauwirtschaft. Die einheitliche API verbindet mehr als 350.000 Lkw, Trailer, Telematikgeräte und Kühlaggregate in 35 Ländern über 550 Telematikanbieter und 12 OEM-Partnerschaften. CO3 wurde 2019 innerhalb von sennder aufgebaut, 2025 als eigenständiges Unternehmen ausgegründet und hat seinen Hauptsitz in Berlin.
Pressekontakt
Interviewanfragen und die vollständige Pressemitteilung: press@co3.io



































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